Stille …

In loser Folge will ich Erfahrungen und Einsichten zum Thema „Stille“ hier einstellen. Das „Jahr der Stille“ ist Anlass dazu.

Stille entsteht, wenn ich in die heilige Gegenwart Gottes trete. (20.12.2009)

Dann verschlägt es mir den Atem. Es gibt diese Momente. Sie sind selten und sehr kostbar. Die Heiligkeit Gottes bezeichnet, dass Gott so ganz anders ist als ich, nämlich rein, mächtig, aus menschlicher Sicht unnahbar. Dass ich überhaupt in Gottes Heiligkeit treten kann liegt allein an Jesus Christus. Durch sein Opfer ist es mir möglich als normaler Durchschnittsmensch dem heiligen Gott zu begegnen! Aber in diesen Momenten werde ich ganz still. Ich will mich am liebsten gar  nicht regen. Es sind Momente, in denen ich bete. Das kann morgens sein, aber auch mitten im Tag. Es geschieht auch häufig, wenn ich mit anderen zusammen bete. Wenn wir ein paar Momente nichts sagen und dann beten – im Namen von Jesus Christus. Ich liebe diese Momente. Ich brauche keine Kathedrale, keine Rituale mit Räucherkerzen. Überhaupt entfällt jede menschliche Leistung. Die sind sowieso lächerlich. Gott ist so heilig, da hat all das keinen Platz. Diese Stille kann bedeuten, dass ich schweige. Sie kann auch bedeuten, dass ich einfach geborgen bin. Denn wenn ich dem heiligen Gott gegenübertrete, dann werden die Sorgen, die ich mitbringe, plötzlich klein. Meine Projekte, die mich so umtreiben, verlieren ihre ach so große Bedeutung. Ich liebe diese Stille

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: