Berliner Reisetagebuch 2

Nachdem ich mich durch diverse Schneegestöber gekämpft hatte, fuhr ich nach Berlin ein. Immer wieder erhebend ist es, die 7,5 km lange und gerade alte Rennstrecke nach Berlin hineinzufahren, nachdem man die alte Grenzstation Dreilinden hinter sich gelassen hat, den Funkturm angestrahlt vor sich liegend.

Es ist unglaublich, wie viel Verkehr um 19.00 Uhr abends in Berlin ist. Die Stadtautobahnen waren extrem voll. Hier ist eben doch noch mal mehr los als im Ruhrgebiet, obwohl dieses Kulturhauptstadt Europas 2010 ist. Berlin ist immer Kulturhauptstadt, ohne dazu ernannt zu werden.

Ich bin zwar mit dem Auto hier, aber jetzt gilt es U-Bahn zu fahren. Ich finde, das gehört einfach dazu. Die wahre Berliner Luft pfeifft doch sowieso durch die U-Bahn-Schächte. Ich lasse also meinen Wagen stehen und mach mich jetzt noch auf den Weg, einen alten Freund aus meiner Heimatstadt Haan hier zu besuchen, der seit inzwischen 25 Jahren in Berlin lebt. Also auf nachh Moabit.

A propos Stadt: Wusstet ihr, dass die Bibel einen unumkehrbaren Verstädterungsprozess beschreibt? Sie fängt am im Garten (Eden) und endet in der himmlischen Stadt Jerusalem. Da ist etwas dran, oder?

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