Berliner Reisetagebuch 6

Am Freitag musste ich leider meine Berliner Reise wieder einmal unterbrechen und deswegen eine geplante Abendveranstaltung in Potsdam ausfallen lassen. In Witten fand eine Trauerfeier statt. Die Frau eines Mitarbeiters, die zurzeit selber in unserem Büro arbeitete, ist in der letzten Woche mit 33 Jahren gestorben. Das war ein ungeheurer Schock für die Familie, für  uns als Mitarbeiterteam in der Geschäftsstelle des Bundes FeG und auch für mich persönlich.

Es ist für mich erstaunlich zu spüren, wie wichtig mir diese Reise war. Ich hätte mich  wie  abgeschnitten gefühlt, wenn ich nicht dabei gewesen wäre. Wir haben getrauert und mir ist klar geworden, wie wichtig es ist, das gemeinsam zu tun. Da ich die ganze Woche schon unterwegs bin, war ich nicht dabei, als im Laufe der vergangenen Tage im Büro gesprochen, gedacht und getrauert wurde. Umso wichtiger war mir die gestrige Zeit. Aber ich habe auch empfunden, dass ich wirklich zu einer Gemeinschaft gehöre. Das ist schön und schmerzhaft zugleich. Es macht mich glücklich, dazu zu gehören. Es ist das, was Gott in der Bibel beschreibt, dass nämlich die Gemeinde ein Leib ist, und dass man miteinander leidet und sich miteinander freut.

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