Lost in Barcelona

Am Donnerstag flog ich noch guter Dinge und ohne Bedenken nach Barcelona um an einer Sitzung des Internationalen Bundes der Freien evangelischen Gemeinden teilzunehmen. Was seitdem geschah, dürfte allen bekannt sein. Der europäische Luftraum ist lahmgelegt.

Ich sitze also in Barcelona und weiß noch nicht, wie ich nach Hause komme. Da es aber sogar unserer Bundeskanzlerin so geht, fühle ich mich in bester Gesellschaft. Außerdem mag ich Situationen, an denen ich nichts ändern kann – und vor allem dann, wenn es allen gleicht geht. Ich mag Situationen, in denen die Natur uns Grenzen des Machbaren aufzeigt.Wir nehmen ansonsten so wenig Rücksicht auf natürliche Ereignisse. Jetzt müssen wir es. Es ist ein Ereignis, das die Begrenzungen von uns Menschen verdeutlicht.

Zurzeit plane ich, mit einen schwedischen Kollegen per Auto quer durch Europa zu fahren. Es wird sich in den nächsten wenigen Stunden herausstellen.

2 Kommentare zu „Lost in Barcelona

  1. Großartig, wie man durch eine dumme Wolke wieder zurück geworfen wird in eine langsamere Gesellschaft… plötzlich sind wieder lange Autofahrten angesagt und man muss sich durch wurschteln. Spannend! Kannst ja mal berichten, wie du das erlebst… und ich denke daran, was diese Schnelllebigkeit mit Spiritualität macht. Man stelle sich vor, Autos und Bahnen könnten auch nicht mehr fahren und man müsste sich wieder auf die Socken machen… so wie Jesus in seiner Zeit… was würde das verändern…

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