community of hope

Zwei Kinder der Familie Hentschel, die im Jemen entführt worden sind, konnten am Montag in Sicherheit gebracht werden. 11 Monate Gefangenschaft sind für sie vorbei. Von den Eltern und dem dritten Kind ist nicht bekannt, wo sie sind. Es gibt Berichte, wonach das dritte Kind tot sei. Ich bin hin und her geworfen: glücklich über die Befreiung – schockiert darüber, dass wahrscheinlich ein Kind tot ist – voller Sorgen über das, was kommt oder evtl. schon alles geschehen ist, ohne dass ich es weiß. Ich bete. Ich hoffe.

Zugleich frage ich mich: worauf kann ich wirklich hoffen? Wird alles gut? Dafür gibt es keine Garantie.

Das Bundesjugendtreffen (BuJu) des Bundes FeG startet am Pfingstwochenende. Unser Team hat sich bereits auf den Weg nach Erfurt gemacht. Am Samstag reisen über 4000 Jugendliche und Mitarbeiter/innen dorthin. „unkaputtbar“ lautet das Thema. Was hält wirklich? Was ist unzerstörbar und kann mich echt tragen? Wenn ich an die Familie Hentschel denke, dann halte ich mir vor Augen, dass sie etwas haben, das wirklich ewig hält, selbst wenn unklar ist, wie es hier auf der Erde für sie weitergeht. Sie haben einen Gott, der sie ewig hält, haben ewiges Leben und eine nicht zerstörbare Hoffnung. Sie gehören zu den Jesus-Leuten, zu einer Gemeinschaft der Hoffnung, der „community of hope“.

Ich werde am Sonntag zum Thema „unkaputtbare Hoffnung“ sprechen. Ich wünsche mir und erbitte es von Gott, dass alle, die das BuJu besuchen, mutige und freie und engagierte Personen in dieser Welt werden, weil sie außerhalb dieser Welt einen festen Anker haben. Nach dem BuJu werden viele Jugendliche hier im Blog erzählen, was sie erlebt oder sich vorgenommen haben zu tun, weil sie von einer unzerstörbaren Hoffnung getragen sind. Ich bin gespannt auf Gottes Wirken in Erfurt und auf die spannenden Berichte. So wird der Blog für eine Zeit zu einer „community of hope“. Bis bald.

6 Kommentare zu „community of hope

  1. Zitat von Dietrich Bonhoeffer: Nicht unserer Hoffnungen werden wir uns einstmals zu schämen haben, sondern unserer ärmlichen und ängstlichen Hoffnungslosigkeit, die Got nichts zutraut.

  2. diesmal ohne Tippfehler:-)

    Zitat von Dietrich Bonhoeffer: Nicht unserer Hoffnungen werden wir uns einstmals zu schämen haben, sondern unserer ärmlichen und ängstlichen Hoffnungslosigkeit, die Gott nichts zutraut.

  3. wünsche dir von Herzen, dass du dein Anliegen am Sonntag gut rüberbringen kannst und dass Gott dich segnet und Herzen bzw. Menschen bewegt!
    Bin sehr gespannt, was unsere Tochter dann berichten wird.
    Dass von unserer Gemeinde über 29 Teens und Jugendliche in Erfurt dabei sind erfüllt mich mit tiefer Freude und großer Hoffnung!!
    Sei gesegnet!
    Wolfgang

  4. Wünsche dir ganz viel Segen für den Predigtdienst in Erfurt. Die Norddeutschen beginnen das ganze mit einer Warm-up-Party am Freitag und Übernachtung am Holstenwall. Dann fahren die Busse im Morgengrauen mit 150 Leuten gen Erfurt. Unsere Tochter ist das erste Mal mit dabei. Wir beten für euch!

    Gruß, Markus

  5. Ich fand deine Predigt richtig gut. Gerade weil Hoffnung so ein Thema ist, das uns immer wieder begegnet.
    Mich persönlich hat die Predigt angesprochen und besonders die Vorraussagung in der Offenbarung, die du uns so nahe gelegt hast.
    Dass alle Menschen aus allen Kulturen und Völkern zusammen den Herrn feiern werden. Ich hoffe, wir alle erleben diesen Moment.

    Gott segne dich,
    LG Simon

    1. Lieber Simon,

      ich freue mich total, dass du etwas mitgenommen hast, dass Gott dich angesprochen. Ich erlaube mir einen kleinen Hinweis: Es werden nicht alle Menschen aus allen Kulturen und Völkern, sondern es werden Menschen aus allen Kulturen und Völkern zusammen den Herrn feiern. Vielleicht war dir das auch klar und ich will auch nicht kleinlich sein, aber der Unterschied ist am Ende natürlich nicht unerheblich. Es sind die, die dem Lamm (Offb. 7,9), und damit ist Jesus Christus gemeint, vertrauen. Machs gut. Ansgar Hörsting

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